Bensolino's Blog!

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+++111 - [12.08.06]

Ein historischer Moment hat eben seinen Lauf genommen. Ich habe zum ersten Mal wirklich klar wahrgenommen, dass ich Menschen, die mir am Herzen liegen, wirklich alleine bzw. im Stich lasse.
Da wollte man mir das in dem letzten Jahr immer wieder klar machen und ich habe es nie verstanden. Dabei mache ich es wirklich. Unabsichtlich und in dem Moment absolut nicht mit dem Wissen, dass es genau so aufgenommen wird, aber es passiert. Dabei gibt es einfach Dinge, die ich nicht verstehe und nicht nachvollziehen kann und dann wahrscheinlich zu verbohrt bin und dieser kleine Pessimist in mir die Schotten dicht macht und abschaltet. Das ich in dem Moment irgendwie flüchte und die betroffene Person mit ihren Sorgen, Problemen, Gedanken, etc. alleine lasse, ist mir in dem Moment absolut nicht klar. Es ist auch nicht das was ich möchte. Ich will ja da sein, aber in solchen Momenten ist ein Punkt erreicht, an dem ich selber so festgefahren bin, dass ich gar nicht an andere Wege denke. Das ist doch beschissen.
12.8.06 02:43


+++114 - [15.08.06]

So geht's nicht weiter, dabei ist es doch gerade schön.
Ich geh zu spät schlafen, um zu früh aufzustehen, viel zu früh.
Mir ist schon ganz schwindlig,
weil mich alles um uns dreht.
Wie soll ich's sagen, jede Hilfe, längst zu spät.

Mein Telefon klingelt.
Was für ein Tag, ich denk andauernd an dich.
Möglicherweise stehen wir heut' Nacht im Dunkeln,
was dann wohl möglich ist!?

Ein Sturm hat alles weggefegt.
Ich weiß noch nicht zu sagen,
will ich weiter!?
Das Für und Wider blendet mich.
Spring ich ins kalte Wasser oder nicht!?
Oder doch und du machst weiter!?

Eine Handbewegung,
Haut weiß wie Mondenstein.
Nichts ist nur Hülle.
Bitte komm nochmal so dicht.

Ich muss noch eMails checken.
Was ist heut' für ein Tag!? In mir reiben sich 1000 Sachen.
Möglicherweise erzählst du's schon deinen Freunden.
Was dann wohl möglich ist!?

Dein Sturm hat alles weggefegt.
Ich werd's dir einfach sagen,
ich will weiter!
Wir haben ein ganz komisches Talent.
Warten auf den richtigen Moment... oh tun wir doch.
Komm lass uns weiter.

Unsere Hände suchen heimlich ihren Weg,
wie schon seit ein paar Tagen.
Heut' wollen sie weiter.
Finden wir heraus was möglich ist.
Bleib ein hoffnungsloser Optimist, aber doch,
komm lass uns weiter.

Dein Sturm hat alles weggefegt.
Ich werd es einfach wagen,
ich will weiter!
Das Für und Wider endet nicht,
ich spring ins kalte Wasser.
Trau mich nicht, trau mich doch.
Komm lass uns weiter.
15.8.06 05:34


+++115 - [16.08.06]

Für dich der Ort,
für mich die Zeit.
Aus allein wird kurz zu zweit.
So weit, so gut.
Ist es eigentlich so, dass du...
Ist es wirklich so!?
Ja, es ist so.

Keine Lieder über Liebe,
und erst recht nicht dieses hier.
Keine Lieder über dich, meinetwegen alle,
nur dieses nicht.

Was schmeckt hat recht,
und bleibt der Biss.
Es tut nicht weh,
wenn er nicht wirklich ist.
Der Ort, die Zeit,
nicht wirklich weit.
Und was für ein Flug.
So mit Herz und Flügeln,
und irgendwas aus Blei.

Keine Lieder über Liebe,
und erst recht nicht dieses hier.
Keine Lieder über dich, meinetwegen alle,
nur dieses nicht.



16.8.06 02:03


+++116 - [17.08.06]

Die Frage ist nicht wo wir sind,
oder ob es uns gefällt.

Kannst du dich erinnern, als das alles begann!?
Als "Frankreich" und "Parkhaus" nur Worte waren!?

Und niemand ist gerne alleine,
wenn ein Krieg ausbricht.
Und niemand ist gerne zu dritt,
wenn eine Träne fließt.

Ich habe gelernt mit mir alleine zu sein.
Und ich habe gelernt, mit den Sternen zu scheinen.
Mit Schatten von Witwern eine Trauer durchlebt.
Und so gesehen wie ein Leben vergeht.

Kannst du dich erinnern als das alles begann!?
Als "Frankreich" und "Parkhaus" nur Worte waren!?

Und niemand ist gerne alleine,
wenn ein Krieg ausbricht.
Und niemand ist gerne zu dritt,
wenn eine Träne fließt.

Und ich weiß, du wirst um Hilfe schreien.
Und wir dachten, dass das ich sein kann.
Und es wird nie mehr so sein,
dass da jemand kommt und sagt:
"Ich werde dich warm halten über Nacht."
17.8.06 03:00


+++128 - [29.08.06]

Schreit den Namen meiner Mutter, die mich hielt.
Schreit den Namen meines Vaters, der mich machte...
zu einem glühenden Verehrer der Sachen des Lichts.
Geh' ich einfach mit den Leuten, die denken das ich sie verdiene?
Oder gehe ich einfach wie ein langer Tag? Viel zu spät.

Und du sagtest:
"Da ist zuviel Krebs in deiner Familie, da ist zuviel Angst in meiner Welt."
Alles was du willst ist ein Glas mit deinem Namen eingraviert.
Alles was du brauchst ist ein Schoß zum Ruhen.
Alles was du willst, ein wenig Zeit zum Atmen.
Es liegt alles offen vor dir, es liegt alles offen.

Und all die Dinge die da scheinen...
heute Nacht, wo wir hier sind.
Du sagtest:
"Weißt du wie man einfach verschwindet, wie gut die Zeit mit dir verrinnt, die uns bleibt... bis wir gehen!? Lass mich vor dir sterben."

Schreit den Namen der Sachen, die sich um mich drehen.
Die es gilt sorgsam zu verwalten.
Einen Augenblick zu streicheln, bevor sie gehen.
Und du weißt...
wenn sie gehen wirst du immer weise sein.
Du wirst Dinge sehen, die du vergast.
Damals als wir Chancen hatten,
blieben wir für Jahrzehnte stehen.
29.8.06 01:14





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